Häufig gestellte Fragen
FAQs: Scannerstifte
Allgemeine Fragen
- Die Scangenauigkeit lässt zu wünschen übrig.
Versuchen Sie, den Stift anders zu halten. Probieren Sie verschiedene Neigungswinkel aus. Möglicherweise führen Sie den Lesestift nicht genau über die Mitte der Zeile; benutzen Sie gegebenenfalls ein Lineal zur Hilfe. Prüfen Sie auch, ob die Vorlage eventuell zu klein, verschmutzt oder sonstwie von schlechter Qualität ist. Je besser die Qualität der Vorlage, desto besser kann Ihr mobiler Scanner sie erkennen.
- Wie sind Ihre Erfahrungen mit Scannerstiften beim Einlesen von Zahlen (Artikelnummern)?
Das Einlesen von Zahlen mit Scannerstiften geht in der Regel problemlos, sofern die Zahlen eine für den Stift lesbare Größe besitzen. Alle Pens verfügen über einen reinen Zahlenmodus in dem keine Buchstaben erkannt werden, was Erkennungsfehler praktisch ausschließt.
- Kann der Scannerstift eine Alternative zu Barcode-Lesern sein?
Wenn ausschließlich Barcodes eingelesen werden sollen, ist ein reiner Barcodescanner zu empfehlen, es sei denn, die Barcodes sind so angebracht, dass sie von einem Scanner nicht einfach gelesen werden können. Letzteres ist auf Verpackungen wenig wahrscheinlich, da sie ja ihren Zweck dann nicht erfüllen. Nur bei Ausdrucken mehrerer Barcodes nebeneinander auf Listen o.ä. ist ein Scannerstift sinnvoll; ansonsten finden Sie eine Auswahl von Barcodescannern unter http://www.abitz.com/buero/barcodescanner.php3.
- Gibt es nur Scannerstifte, mit denen man entweder offline (Batterie, ohne Rechner) oder online - also mit direktem Kabelanschluss am Rechner - arbeiten kann? Gibt es keinen Scannerstift, den ich an den Laptop andocke (z.B. USB) und mit dem ich dann fleissig scannen kann .. Aber auch einfach mit dem Stift ohne Laptop im Archiv Literatur durchstöbern kann?
Selbstverständlich können Sie mit allen Scannerstiften auch direkt in den Rechner scannen. Die mobilen Stifte haben in der Regel einen USB- Anschluss und eine Infrarot-Schnittstelle. Sie können sie mit und ohne Rechner verwenden.
- Worin besteht der Unterschied zwischen Sprachenerkennung und OCR: Um mit dem Scannerstift zu arbeiten, bedarf es also der OCR - Software zusätzlich, die separat gekauft werden müsste?
Die OCR-Software ist selbstverständlich bereits enthalten. OCR, d. h. die Umwandlung von eingescannten Zeichen in computerlesbaren Text, funktioniert immer sprachenspezifisch, so dass die Sprachenerkennung gewissermaßen eine Untermenge der OCR darstellt. Jeder Stift arbeitet also auf Basis einer OCR, kann aber immer nur eine bestimmte Zahl von Sprachen erkennen. Die Erkennung eines Textes, der in einer den Stift unbekannten Sprache geschrieben ist, führt zu heillosem Zeichensalat; ebenso eine falsche Angabe der Erkennungssprache (z. B. Erkennungssprache Englisch, Textsprache Deutsch).
- Bis zu 99% richtige Erkennung klingt aufs Erste sehr gut. Doch in einer Zeile eines Worddokuments sind bei Schriftgröße 10 ca. 80-100 Zeichen. D.h. in jeder Zeile findet sich ein Fehler? (Natürlich hängt es von der Qualität des Buches, von der zittrigen Hand des Users usw. ab, verständlich) .. Könnten Sie aber dort noch etwas präziser werden.
Die OCR erkennt immer Wort für Wort. Das heißt bei einer Erkennungsgenauigkeit von 99%, dass eins von 100 Wörtern falsch erkannt wird- im Klartext also höchstens ein Wort pro Absatz.. Zugegebenermaßen sind die 99% ein Idealwert, der für gut lesbare Vorlagen gilt und von einem erfahrenen Benutzer erreicht werden kann. Beim Abtippen machen Sie garantiert mehr Fehler.
Da die Genauigkeit von so vielen Faktoren abhängt, können wir nicht jedem Benutzer 99% versprechen. Die Erfahrung zeigt aber, dass mit den Scannerstiften tatsächlich ein fast fehlerfreies Einlesen möglich ist. Wir haben zum Test einmal einen medizinischen Fachtext mit dem C-Pen 800 gescannt, der völlig fehlerfrei erkannt wurde - nur einer einziger griechischer Buchstabe wurde falsch gedeutet, und das kann man von einem Scannerstift wirklich nicht besser erwarten.
- Gibt es eigentlich Erkennungsprobleme, wenn 1,5 bis 2 Zeilen unter den Auge liegen, z.B. bei einem schiefen Scan (normale Schriftgröße, aber unerfahrene Anwender)?
Die Stifte sind darauf ausgelegt, immer die Zeile zu scannen, die sich in der Mitte des Erkennungsfenster befindet, und besitzen Funktionen zum Ausgleich der eingescannten Zeile. Auch bei einer kleinen Schrifthöhe, mit einer unsicheren Hand oder als Anfänger erzielt man dadurch bereits recht gute Ergebnisse.
- Ist der Scannerstift mit jeder beliebigen OCR-Software kompatibel? Oder gibt es dort Kaufabhängigkeiten?
Die OCR-Software ist bereits im Stift enthalten. Sie benötigen also keinerlei zusätzliche Software.
- Ist es möglich, einen der Scannerstifte so in eigene Software (Microsoft Access, Visual Basic) zu integrieren, dass der erkannte Text gleich im aktiven Eingabefeld des Formulars landet? Bei Barcodescannern funktioniert das, aber die sind ja in die Tastatur eingeschliffen.
Es geht um ein Projekt für die Verstichwortung von wissenschaftlichen Büchern. Idee: Lesen, Stichwort scannen, Stift überträgt in Formular und löst Verarbeitung aus: Datenbank sucht automatisch ob Stichwort schon vorhanden, dann automatische Generierung eines neuen Eintrags oder Ergänzung mit aktuellen Buchdaten (Titel, Artikel, Seite etc. per ScanStift in neue Maske).
Mit den von uns angebotenen Scannerstiften können Sie problemlos an jede Stelle scannen, an die Sie einen Cursor setzen können, also auch in Eingabefelder beliebiger Formulare. Alle Stifte haben einen Modus, mit dem sie direkt in die Anwendung scannen. Der gescannte Text wird wie eine Tastatureingabe behandelt.
Der IRISPen verfügt über eine frei belegbare Funktionstaste, mit der Sie das beschriebene Script möglicherweise durch einen einzigen Klick auslösen können (je nachdem, wie Sie es programmieren). Denkbar wäre auch, einen Befehl zum Starten des Skripts zu definieren, auf eine Karte auszudrucken und mit dem Stift zu scannen, woraufhin das Script dann ausgelöst wird. Wie gesagt: die Eingabe vom Stift wird wie eine Tastatureingabe behandelt, alles, was Sie mit Tastaturbefehlen machen können, könnten Sie theoretisch auch über eingescannte Befehle steuern.
IRISPen
- Was hat es mit dem IRISPen Executive Asian auf sich ?
Der IRISPen Asian ist ein IRISPen Executive, der um ein OCR-Modul für asiatische Sprachen (chinesisch/traditionell, vereinfacht; Japanisch, Koreanisch) ergänzt wurde.
- Der IrisPen liest osteuropäische Schriftzeichen nicht korrekt ein. Einige Buchstaben sind immer vertauscht. (z.B. tschechische diakritische Zeichen: c mit Hacek wird è: russisch: "." wird Ju)
Es handelt sich um ein Problem mit dem installierten Tastaturtreiber. Der Stift erkennt die Buchstaben korrekt, sendet aber einen Code an den Rechner, der dort falsch zugeordnet wird.
Als Lösung können Sie versuchen, einen anderen Tastaturtreiber zu installieren. Meist stehen mehrere Treiber zur Auswahl. Einer von diesen müsste funktionieren.
Eine andere Lösung besteht darin, mit Hilfe der IRISPen-Software Ersatzbuchstaben zu definieren. Das Menü erreichen Sie in der Oberfläche des Software über den vierten Button von links (den mit dem kleinen Buchstaben). Dort können Sie definieren, welche erkannte Buchstaben durch welches Bildschirmzeichen ersetzt werden soll. Hier können Sie also beispielsweise auch ein e mit Akzent durch ein c mit Haken ersetzen lassen. (Diese Funktion steht nur mit dem IRISPen Executive zur Verfügung.)
Hexaglot Quicktionary2 / Quicktionary2 Premium
Ich habe gesehen, dass es das Quicktionary auch mit eingebauten Fachwörterbüchern gibt. Kann ich es über Sie beziehen?
Bei diesem Gerät handelt es sich um eine alte Version, die wir in unserem Sortiment nicht führen.
Gibt es das Quicktionary2 auch noch für andere Sprachen?
Es gibt Quicktionarys für zahlreiche Sprachkombinationen. Alle erhältlichen Wörterbücher sind auf der CD enthalten, die mit dem Quicktionary2 Premium geliefert wird. Wenn Sie also weitere Sprachkombinationen brauchen, empfehlen wir Ihnen dieses Gerät. Quicktionarys für einzelne Sprachkombinationen sind zwar grundsätzlich erhältlich, müssen aber zu sehr hohen Kosten importiert werden.
Erkennt das Quicktionary2 auch flektierte Wortformen und zusammengesetzte Phrasen?
Ja. Unsere Tests haben z. B. ergeben, dass das Wörterbuch zu der Phrase "stellen Sie die Optionen ein" zum Wort "stellen" korrekt den Eintrag "einstellen" aufruft. Umgekehrt werden auch englische Phrasal Verbs (das sind Ausdrücke, die aus einem Verb und einer Opposition bestehen und häufig eine von der ursprünglichen Wortbedeutung stark abweichende Übersetzung haben; z. B. "put up with" - "sich mit etwas abfinden") erkannt, natürlich immer, so weit diese im Wörterbuch enthalten sind.
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